Zu ruhig … – Rückmeldung zur „Kartenpolitik“ gewünscht

… war es hier in der letzten Zeit.

Sommerpause, Unlust, keine Zeit und nicht viel wirklich Aufregendes, was den Schreiberling auf- oder angeregt hätte.

Sommerpause ist vorbei, Unlust auch, weil es nach gestern so einiges gibt, was mich aufgeregt hat und auch zeitlich sieht es – zumindest für die mittlere Zukunft – wieder ganz gut aus.

Eine Bitte in eigener Sache: Kommentare fände/finde ich gut. Also gerne zu Artikeln, „Artikelwünschen“, wenn ihr die schon fast vergessenen nullvier plus eine Frage beantworten möchtet, eigene Artikel/Geschichten gerne ebenfalls.

Aus aktuellem Anlass hätte ich gerne Kommentare zur Karten(preis)politik auf und von Schalke, Heim- und Auswärtskarten, Preise, Verteilung, Mitgliederkarten, Kartenpreise in der Bundesliga, … . Vielen Dank vorab allen, die (mir) dazu etwas schreiben. Und wer nur mir was schreiben möchte nimmt einfach die e-mail-Adresse aus dem Impressum, dann bleibt es unter nullvier Augen und Ohren. Versprochen!

Glückauf

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Steigerlied

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Leitbild Punkt 04 – Kumpel- und Malocherclub

4. Der FC Schalke 04 ist als Kumpel- und Malocher-Club entstanden. Daher ermöglicht unser Verein im Rahmen seiner wirtschaftlichen Verhältnisse seinen Anhängern aus allen gesellschaftlichen Schichten die Teilnahme am Vereinsleben und den Besuch der Spiele. Aus unserer Tradition als Bergarbeiterverein heraus bekennen wir uns zu unserer sozialen Verantwortung. Der Arbeit im Ehrenamt messen wir dabei besondere Bedeutung zu.

Tja, da gab es die meiste „Kritik“. Kritik an den Offiziellen, weil man die Preise für die nächsten fünf Jahre ein „klein wenig“ angeleichen wollte, aber wohl nicht mit soviel Gegenwind rechnete. Und – hier lehne ich mich mal aus dem Fenster – die weiteren nulvier Erhöhungsschritte wird es in der jetzigen Form nicht geben.

Wobei der finanzielle Druck durch den guten TV-Vertrag wohl (erst einmal) nicht so groß sein dürfte. Und, so sagte Ingolf Müller auf der JHV zu Recht, Schalke hat kein Einnahmeproblem. An dieser Schraube gilt es zu drehen, aber da schraubt Horst Heldt ja schon eifrig dran.

Das ein Peter Peters am liebsten alle Dauerkarten zu Tageskartenpreisen verkaufen will ist klar. Das er sich dafür andere Beispiele heraussucht, wo das so ist (ManU etc.), darf er. Aber er sollte bedenken, wen er da zum „Vorbild“ ausruft. Und er sollte auch die „Macht“ der Fans und Mitglieder bedenken. Diese Macht spülte vor nicht allzu langer Zeit einen Vorstand auf „großer Welle“ fort vom Schalker Markt hin zu „unerschöpflichen VW-Quellen“, geldtechnisch gesehen. Und wenn das bei so einem „Schwergewicht“ geht … .

Also erschwingliche Kartenpreise sollten es zukünftig sein, die es auch finanziell nicht auf Rosen gebetteten Fans ermöglich, die Heimspiele zu besuchen.

Und wenn man auf Tradition, Bergarbeiterverein, Kumpel- und Malocherklub setzt, die Karte spielen will, dann reicht es nicht aus, T-Shirts damit zu bedrucken, einmal im Jahr unter Tage zu fahren oder sich Choreos schenken zu lassen mit Fördertürmen und Bergarbeitern. Auch eine Lore vor der Geschäftsstelle oder ein Spieltagsprogramm „zurück in die Vergangenheit“ reicht da nicht aus. Ich bin gespannt!

Durch die Stiftung „Schalke hilft“ tut man in und um GE schon Gutes, will auch bei den Tickets (Stichwort: Sozialticket) Schwächeren helfen. Und sich die ehrenamtliche Arbeit (die – weil ja Ehrenamt – nichts kostet) auf die Fahnen zu schreiben „tut auch (finanziell) nicht weh“.

Wie gesagt: der nullvierte Punkt wird einer der Knackpunkte für die Verantwortlichen, die Entscheider, werden. Und für die Mitglieder und Fans einer, den sie genau im Auge haben werden. Ich auch.

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Mythos vom Schalker Markt

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Leitbild, Punkt 3 – „Lokalpatriotismus“

3. Die Wiege unseres Vereins steht am Schalker Markt. Die lokale und regionale Verwurzelung im Ruhrgebiet prägt unser Selbstverständnis. Daher ist und bleibt der Vereinssitz Gelsenkirchen, die Stadt der 1000 Feuer. Aus dem lokalen Ursprung heraus hat sich der S04 zu einem Verein entwickelt, dessen viele „1000 Freunde“ heute weltweit zusammenstehen. Schalker sind wir überall; manche von Herkunft, aber alle von Herzen. Schalke war immer ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Nationalitäten und soll es immer sein.

Schalker Markt … neee, nicht der Hospitalitybereich, wo man lecker essen und trinken kann. Und nicht der Platz vor der Kampfbahn Glückauf. Hier, abgenabelt, asphaltiert, leblos.

Aber vielleicht wird man ja mal dazu übergehen, ihn mal wieder mit Leben zu füllen, die Traditionsgruppe des SFCV stellt Überlegungen in der Beziehung an. Oder man bindet ihn – ausser beim „Heimspiel und Historie“ in offzielle Programme mit ein, um die Fans mehr für die eigene Geschichte, die nicht immer etwas mit modernem Stadion, Knappenbezahlkarte, Bierpipeline und Starensemble zu tun hat.

Wo kamen wir her? Wo spielte das ereinsleben sich früher ab? Wie hat sich der Mythos Schalke entwicklt? Warum fanden zur „damaligen Zeit“, zu Zeiten von Kuzorra, Szepan, Tibulski, … kaum Vereinswechsel statt?

Es gibt so viele Geschichten, die nirgendwo geschrieben stehen und von Generation zu Generation weitergeben werden, es aber wert sind erzählt und gehört zu werden. Also, einfach mal auf Traditionssuche gehen. Vielleicht mit einer Traditionstour, vor einem Heimspiel oder einfach mal so, mit nem Stadtplan in der Hand und vorheriger Info aus dem Internet. Solltet ihr Dienstags gehen, fahrt zur Rungenberghalde und guckt ins „Kleine Museum„, lasst euch die Geschichten der 1.000 Feuer erzählen, der Bergleute.

Vielleicht versteht man dann Sachen eher, besser, sieht vieles klarer. Und bekommt einen ganz anderen Blick auf die Dinge.

Und das die 1.000 Freunde heute weltweit zusammenstehen, in Zeiten des Internets, von Live-Übertragungen in 200 Länder, versteht sich doch von selbst. Von daher schon fast „Globalpatriotismus“ 😉

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Einstimung auf 2011/2013 … warten auf 2012/2013

Ich hoffe, es gibt auch für die neue Saison ein kleines Filmchen, denn im Sommer ist ja nix los … oder war da was in den nächsten Tagen ;-)?

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Leitbild, Punkt Nr. 2 – „Blau und weiß …

… wie lieb ich Dich“ heisst es in unserem Vereinslied.

Vorsicht, Geschichte! Das Vereinslied basiert, für die, die es interessiert auf dem traditionellen Mailied „Grün ist Wald und Flur“ und wurde 1924 für Schalke umgetextet. Daher sang an bis 1959 auch noch eine etwas andere Version, die fünf Strophen hatte. Die heutige Version stammt eben aus 1959 und hat die bekannten nullvier Strophen. Texter Hans J. König sicherte sich 1963 die Rechte an seinem Text. Geschrieben/gedichtet wurde die Version in der Kölner Kneipe „Hodeige“. Soweit zur Geschichte (siehe auch Spiegel/Voss, Fast Alles über Schalke 04).

2. Unsere Vereinsfarben sind und bleiben Blau und Weiß. Wann immer möglich, sollte dies auch die Spielkleidung der Vereinsmannschaften sein.

Auch vielleicht wieder nur was für Nostalgiker, nachdem die Auswärtstrikots in der Vergangenheit fast alle Fragen des Regenbogens hatten. Gelb (Kärcher), vorher auch schon mal rot zu Müller Milch Zeiten, Orange, Schwarz, Grün, Grau war dabei und zum Schluss Ultrabeauty oder „Königspink“/“Königsbrombeer. Letzteres war dann – so mein Eindruck – der Tropfen, der für manche das Fass zum Überlaufen brachte, da diese Farben ja nunmal nix mit Schalke zu tun haben und bei ersten sehen auch das Auge ziemlich reizen.

Grün ist zumindest noch im Wappen der Stadt GE, ist (sollte) der Rasen (sein), Orange vielleicht eine nette Geste an viele Schalker in den Niederlanden, damals eine Modefarbe und es spielten auch einge Holländer für „Königsorange“. Gelb kam auch nicht so gut an, insbesondere nicht, als Kärcher sein Logo in schwarz aufdruckte (nur ein Spiel (?)).

Eigentlich müsste es doch gelingen, immer in blau und weiss zu spielen, denke ich. Spielt der Gegner in (Trikot-Hose-Stutzen) blau-weiss-blau könne man auf weiss-blau-weiss ausweichen, bei ganz blau auf ganz weiss, … . Aber – und da verweise ich auch auf die Rede von Marketingchef Alex Jobst – Schalke muss natürlich auch Einnahmen generieren. Und da ein Trikot mittlerweile „pur“ 80,- Euro kostet ist eine gerade angesagte Modefarbe sicherlich auch finanziell für den Verein reizvoll. Wäre mal interessant zu erfahren, wieviele Königspinke Trikots verkauft wurden.

Und doch sollte man diesen Punkt beherzigen, „Königspink ist unsre Fußballgarnitur“ hört sich sch***** an … .

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